Publikationen

Auf den Büchertischen der Ausstellung liegen Publikationen aus, die uns in Ergänzung zu den ausgestellten Arbeiten als sehr wichtig erscheinen.

Der Museumsshop des Leopold-Hoesch-Museums bietet eine Auswahl dieser Publikationen zum Verkauf an. Anfragen an Simone Breuer unter folgender E-Mail: s.breuer@dueren.de oder Tel.:+49(0)2421252558 möglich.

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»Ear, Mind, Eye, Pad« beinhaltet 50 Nachrichten, in denen sich Buchstaben, Zeichen und Emojis miteinander vermischen. Hinrich Sachs und Fredrik Ehlin arbeiteten dazu mit »Digital Natives« (Personen zwischen 17 und 24 Jahren mit Zugang zu digitalen Endgeräten) aus unterschiedlichen Teilen der Welt zusammen. Für die rebusartigen Kurzmitteilungen brachten sie ihre jeweils deutschen, spanischen, baskischen, schwedischen, schweizerdeutschen, japanischen, koreanischen oder chinesischen Sprachhintergründe mit ein.

Herausgegeben durch Rollo Press

picto-, ideo-

Diese Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen im Leopold-Hoesch-Museum Düren 2020 und im Museum für Neue Kunst Freiburg 2021.
Johannes Bergerhausen und Ilka Helmig untersuchen darin den oft vernachlässigten Unterschied zwischen Piktogrammen und Ideogrammen.

Auch erhältlich im Design Shop der Hochschule Mainz

Letters to Jill: a catalogue and some notes on copying

Das 1979 erschiene Künstler*innenbuch von Pati Hill wurde zur Ausstellung »Pati Hill: Something other than either« im Kunstverein München als Reprint veröffentlicht. Das 128-seitige Buch vereint Auszüge der »Symbol Language« mit weiteren literarischen und künstlerischen Arbeiten Hills. »Letters to Jill« basiert auf dem Schriftverkehr mit der Kunsthändlerin Jill Kornblee, die Hills künstlerische Arbeiten ab 1975 in ihrer New Yorker Galerie ausstellte.

Erhältlich bei Mousse Publishing

The Annex of Universal Languages

Immer wieder gab es in den letzten Jahrhunderten Versuche, eine Universalsprache zu entwickeln: Ludwig Lejzer Zamenhofs Esperanto zum Beispiel, Otto Neuraths Isotype oder Charles K. Bliss’ Blissymbolics. Den Grafik- und Typedesigner Edgar Walthert aus Amsterdam faszinieren Symbole als Brücke zwischen verschiedenen Sprachen schon lange. Letztes Jahr veröffentlichte er seine Schrift Logical mit intelligenten Icons (siehe PAGE 01.19, Seite 74 ff.), jetzt brachte er »The Annex of Universal Languages« heraus, ein gefaltetes DIN-A1-Plakat, das 18 alte und neue, bekannte und weniger verbreitete Universalalphabete ebenso spannend wie überraschend vorstellt. [Text: Antje Dohmann page-online.de]

Erhältlich bei Bold Monday

The World’s Writing Systems

Dieses Plakat zeigt je ein repräsentatives Zeichen für jedes bekannte Schriftsystem der Menschheit. Die Recherche im Rahmen des »Missing Scripts Project« lief über 18 Monate am Atelier National de Recherche Typographique (ANRT), Nancy, an der Hochschule Mainz und im Department of Linguistics, Berkeley, USA. Die Glyphen wurden am ANRT entworfen.

Ein Farbcode unterscheidet lebende und historische Schriftsysteme sowie codierte und noch nicht in Unicode codierte Schriftsysteme. Insgesamt werden so alle 290 Schriftsysteme vorgestellt. Davon sind 150 heute auf dem Computer verfügbar. 140 sind noch nicht in den Unicode Standard aufgenommen.

Das Missing Scripts Project ist ein gemeinsames Projekt von:
— Atelier National de Recherche Typographique (ANRT), Nancy, Frankreich;
— Institut Designlabor Gutenberg (IDG), Hochschule Mainz, Deutschland und
— Script Encoding Initiative (SEI), Department of Linguistics, UC Berkeley, USA.

Konzept: Johannes Bergerhausen, Hochschule Mainz, Germany

Erhältlich im Design Shop der Hochschule Mainz

Genesis

Die biblische Schöpfungsgeschichte – übersetzt in eine zeitgenössische Adaption der ägyptischen Hieroglyphenschrift, bestehend aus Piktogrammen, Symbolen, Logos und vielen anderen Zeichen unserer Zeit.

Nanu? Sagt Gott nicht: »Du sollst dir kein Bild machen«? So ganz konsequent scheint er es jedoch selbst nicht damit zu halten, denn er erschafft den Menschen als ein »Bild, das uns (?!) gleich sei«. Spricht Gott hier im Pluralis Majestatis, ist er ein Vieles oder antizipiert er hier bereits die Dreieinigkeit?

Rätselhaft bleibt in der Bibel überhaupt so vieles. Und es wird offenbar, dass Gott unerwartet viel Interpretationsspielraum gewährt. Den schöpft Juli Gudehus voll aus und setzt Zeichen auf ungewöhnliche und amüsante Art. [Text: Patmos Verlag]

Im Webshop von Juli Gudehus

Soundcloud /Ach/ Jahresgabe 2020

Zeichnung von Ilka Helmig.
Durch den Vorgang des Sprechens wird Luft durch die Spachlippen gepresst und in Form von strukturierten Luftwirbeln an die Umgebung abgegeben. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Verwirbelungsformen der gesprochenen Laute reproduzierbar sind.

Als Jahresgabe 2020 beim Museumsverein

köln progressiv 1920-33. Seiwert - Hoerle - Arntz

Die Beschäftigung mit den Kölner Progressiven eröffnet ein neues Feld zum Verständnis der Kunst der Weimarer Republik. Die Künstlergruppe wandte sich gegen die Sozialkritik der Neuen Sachlichkeit und vertrat eine neue Definition der Verbindung von Kunst und gesellschaftlichen Verhältnissen zwischen den Kriegen. Dies machte die Kölner Progressiven über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. 1933 mußte sich die Gruppe auflösen. Ihre Werke wurden im Dritten Reich als “entartet” diffamiert. Mit einem Schwerpunkt auf den drei zentralen Figuren Franz Wilhelm Seiwert, Heinrich Hoerle und Gerd Arntz zeigt die amerikanische Kunsthistorikerin Lynette Roth hier deutlich wie nie zuvor auf, wie intensiv die Kölner Progressiven ihre Überzeugungen zu einer neuen künstlerischen Formensprache entwickelt haben. Ohne die politische Absicht aus den Augen zu verlieren, wirft dieses Buch einen völlig neuen Blick auf die Kunst der Gruppe. Das Buch zeigt über fünfzig Gemälde und achtzig Papierarbeiten - einige davon zum ersten Mal publiziert - aus internationalen Museen und Privatsammlungen. Eine umfangreiche Chronologie ergänzt den anschaulichen Text. Ein neues Standardwerk zu den Kölner Progressiven. [Text: Buchhandlung Walther König]

Bestellen bei Buchhandlung Walther König

Die Transformierer

Entstehung und Prinzipien von Isotype widmet sich ausführlich Marie Neurath als eine der wichtigsten Akteurinnen in diesem Feld. Zusammen mit Beiträgen von Robin Kinross präsentiert der Band vielfältige direkte Einblicke in die Arbeit rund um Isotype und zeigt, warum es gerade heute als Herangehensweise, ja sogar als Denkart für jede Designdisziplin von dauerhaftem Wert ist.

«Man muss einen Weg finden, um aus den Daten, bestehend aus Worten und Zahlen, die Kerntatsachen herauszuziehen und in Form von Bildern zu präsentieren. Es liegt in der Verantwortung des Transformierers, die Daten zu verstehen, die notwendigen Informationen vom Experten zu erfragen, zu entscheiden, was das Publikum erfahren soll, wie man es verständlich macht, wie man die spezifischen Informationen mit dem allgemeinen Wissen oder mit Wissen aus anderen Tafeln verbinden soll. In diesem Sinne ist der Transformierer der Treuhänder des Publikums.» [Text: Niggli Verlag]

Erhältlich im Niggli Verlag

Symbole Zeichen Wanderung

Frutigers Standardwerk »Der Mensch und seine Zeichen«, wurde in eine visuelle Ebene übertragen und in eine Art »Landkarte« transponiert. So, wie der Betrachter nun dem Wandern der Gedanken seinen Lauf lässt, ist ihm die Karte mit ihren Zeichen und Legenden eine Orientierungsstütze. Kreuz und quer kann er, wie auf einem Stadtplan, die Symbole zu einander in Beziehung setzen, nach einem individuellen Schema, das für jeden Nutzer ein anderes ist.
Von einem der bedeutendsten Grafikdesigner und Schriftgestalter des 20. Jahrhunderts, Adrian Frutiger, der die berühmte schweizerische Typografie und unsere gesamte Epoche visuell wesentlich mitgeprägt hat. [Text: Rhenania Verlag]

Erhältlich bei Rhenania Verlag

Munich ’72. The Visual Output of Otl Aicher’s Dept. XI

Es gab eine Reihe von Büchern über den Designer Otl Aicher, aber bisher keinen detaillierten Bericht über die Olympischen Spiele 1972 in München und das Designteam von Aicher, Abteilung XI, oder den vollen und atemberaubenden Umfang ihrer Ergebnisse. Dieses Buch umfasst nicht nur Druck und die Sport- und Info-Piktogramme, sondern auch Kleidung, Beschilderung, Stadiondekoration, Stadtlandschaften, das offizielle Maskottchen Waldi und alle Souvenirs.

50 Jahre nach dem Projekt der Münchner Spiele war es Zeit für eine solche Veröffentlichung.

Nach der erfolgreich beendeten KickStarter Kampagne, derzeit noch erhältlich beim Gestalter und Herausgeber Mark Holt.

LoCoS - Visual Sign Language for Global Communication

Der Grafiker und Piktogramm­-Designer Yukio Ota (*1939, lebt in Tokio) ist der Erfinder der Bildzeichenschrift LoCoS, die Abkürzung für Lovers Communication System. Sein System soll über Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg leicht erlernbar sein. Wer nicht dieselbe Sprache spricht, aber LoCoS beherrscht, kann miteinander Nachrichten austauschen.

Das Buch ist durch Yukio Ota neu überarbeitet und als eBook für den Kindle erhältlich.